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Schraubendimensionierung

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Aufgabe Konzepte der Scheibenbremse

Die Bremsscheibe kann selbst entwickelt oder ein Zukaufteil sein, jedoch soll eine Scheibe aus Grauguss verwendet werden, die folgende Maße besitzt:

  • Außendurchmesser:                      200-250mm
  • Innendurchmesser:                               100mm
  • Durchmesser Lochkreis:                       130mm

Konzept hydraulische Scheibenbremse:

Pro/Contra gegenüber ein mechanischen Scheibenbremse (Seilzug):

Pro:

  • bessere Dosierbarkeit d. Bremskraft
  • höhere Bremskrafterzeugung (Öldruckabhängig)
  • geringe Wartung

Contra:

  • höhere Kosten

Wirkungsprinzip:

Über den Bremshebel wird ein Kolben in den mit Bremsöl gefüllten Bremsschlauch geführt. Das Bremsöl komprimiert sich dabei (annähernd) nicht. So wird die gesamte Kraft auf die Bremskolben, die im Bremssattel geführt sind, weitergeleitet. Die Bremskolben haben eine Aufnahme für die Bremsbeläge. Diese pressen sich nun orthogonal und flächendeckend an die Bremscheibe an und erzeugen die benötigte Reibung zum Bremsen. Wird der Bremshebel losgelassen, drückt eine Feder (nahe an der Fixierung des Bremshebels) ihn zurück in die Ausgangsposition und über den entstehend Sog im Bremschlauch wird die Bremse freigegeben. Die Feder ist auch für die Dosierbarkeit der Bremse ausschlaggebend.

Varianten:

Zwischenablage01

-Schwimmsattel: Ein Kolben sitzt fest im Bremssattel. Der andere Kolben drückt beim Bremsvorgang die Scheibenbremse gegen den fest sitzenden Kolben. Dies ist kostengünstig, jedoch muss der Bremssattel beweglich gelagert sein. Die Lagerung muss dabei der gesamten Bremskraft standhalten, dies führt häufig zum frühzeitigen Versagen.

-Festsattelbremse: Zwei (oder mehr) Kolben werden gleichmäßig an die Bremsscheibe gepresst. Der Bremssattel ist fest montiert.

Festsattel 01

-Radialbremse: Durch radial zur Bremscheibe sitzende Einstellschrauben, kann der Bremssattelabstand zur Radachse verändert werden. Zusätzlich kommen hier Distanzscheiben, zwischen Bremskolben und Bremsbelag zum Einsatz. Dadurch können Bremsscheiben mit unterschiedlichem Durchmesser und unterschiedlichen dicken gefahren werden. Dies ist im Rennsport üblich, um auf

Prinzipskizzen d. mechanischen & hydraulischen SB

10928636 835015993222689 371941282 n

Hydraulische SB - Prinzipskizze

10904811 835015913222697 1687545364 n

2 mechanische SB - Prinzipskizzen

Zwischenablage01-0

Wechsel der Bremsbeläge

Unsere favorisierte Konstruktion ist die hydraulische Scheibenbremse, wegen der besseren (oben genannten) Eigenschaften.

Die Bremsbeläge sind durch eine Feder verbunden. Drückt man diese zusammen, können deie Bremsbeläge auf die Bremskolben geführt werden. Dort pressen sich die Beläge passgenau an. Zusätzlich werden die Bremsbeläge durch die schraube gesichert und behalten ihre gewollte Position bei.

Zeichnungsableitung der hydraulischen Scheibenbremse (Vorderbremse)

Bremshebel: https://www.dropbox.com/s/291hwkfn4dfe2nb/Bremshebel_Vorne.pdf?dl=0

Bremssattel: https://www.dropbox.com/s/6uvczolc5zf04jj/Bremssattel.pdf?dl=0