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Aufgabe Lagerungskonzepte – Lenkkopflagerung

Für die Lenkstange und die Vorderachse sind jeweils mind. 2 Konzepte für die Lagerung zu entwickeln. Dazu gehört, die Anforderungen abzuleiten, die an die Lagerung gestellt werden.

Das bedeutet:

  • Belastungsart ermitteln
    • hauptsächlich axial, schwingende Belastung 
  • Auftretende Kräfte und Momente abschätzen (siehe Aufgabenteil 2.2.4)
    • Momente
      • hebelarm: 0,4m*1500N=620Nm 
    • Kräfte
      • 230kg*9,81 --> ungefähr 2400N 
  • Einbausituation/Montage beachten (es sollen Wälzlager verwendet werden) 
  • Passungen angeben
    • Innenring feste Passung
    • Außenring lohe Passung zulässig

Generelle Anforderungen an die Lenkung

Lenkermaße-0
  • Steifigkeit
  • Spielfreiheit
  • Reibungsarmut
  • niedriges Trägheitsmoment
!!!Forderungen nach einer präzisen und feinfühligen Lenkung um die Mittellage (Mittellage bedeutet hier, dass das Vorderrad parallel zur Fahrzeuglängsachse steht) ableiten!!!

Konzepte

Stützlagerung angestellt O-Anordnung

Bei der Motorrad-Lenkkopflagerung ist die O-Anordnung gängig, da so von außen einwirkende Kippmomente vom Vorderrad besser aufgenommen werden können. Der Außenring wird oben unter dem Lenker eingepresst, der Innenring wird nach unten zeigend in den Außenring gelegt. Das untere Gegenlager wird mit Innenring nach oben zeigend montiert.

Festloslagerung

Da aufgrund der dynamischen Last eventuelle Richtungsänderungen bei der Axialkraft vorkommen können, empfiehlt sich vielleicht eine Lenkkopflagerung mit einer Festloslagerung.
Vorteile O-Lagerung:
- kein Spiel --> ideale Einstellung möglich

Dichtung und Schmierung

Es empfiehlt sich bei der Schmierung der Lagerung auf Fett zurückzugreifen, da keine hohen Drehzahlen beim Lenkkopf vorkommen und somit sich die Möglichkeit ergibt die Wartung der Lagerung um einiges zu vereinfachen.

Taylorated (Diskussion) 12:42, 3. Dez. 2014 (UTC)